Projet d’établissement

Unser Anliegen

Am LMRL sind wir davon überzeugt, dass Technologie nicht nur zu Unterhaltungszwecken dient, sondern durch den pädagogisch sinnvollen Einsatz im Unterricht den Lernprozess deutlich verbessern und eventuell eine motivationssteigernde Wirkung auf den Schüler haben kann. Durch unser Projet d’établissement werden unsere Schüler zu „digital citizens“ ausgebildet, die Technologien zu nutzen wissen, um Informationen zu finden und Inhalte zu erstellen. Diese Talente sind den Schülern auch noch lange nach dem Abitur nützlich und erlauben einen Einstieg in die ohnehin schon stark digitalisierte Arbeitswelt.

Die Ziele

Zusammenfassung

  1. Die Schüler sind gut auf die digitale Welt von morgen vorbereitet.
  2. Die Lehrer setzen digitale Technologien unbefangen ein.
  3. Die Schüler haben ein fächerübergreifendes Verständnis von Themen.
  4. Die Arbeit der Schüler und Lehrer ist sichtbar und teilbar.
  5. Der Unterricht ist offen gestaltet.

Unterrichtsentwicklung

Das Ablösen des Frontalunterrichts durch eine soziokonstruktivistische Herangehensweise, die auf digitale Plattformen und Hardware (Tablets und Smartphones) setzt, ist ein Hauptziel. In niedrigeren Stufen wird der Fokus vor allem auf den kompetenzbasierten Unterricht gerichtet sein. Die Möglichkeiten, die sich durch moderne Technik bieten, erlauben es den Lehrern, die Schüler autonomer lernen zu lassen, so dass sie selber die Schüler besser und auch individueller betreuen können. In höheren Stufen wird der Einsatz digitaler Plattformen den Austausch zwischen Lehrern und Schülern vereinfachen und ebenfalls die Zusammenarbeit unter Schülern fördern. Diese digitale Kollaboration, zum Beispiel mittels einer systematischen Nutzung von Office 365, wird es den Schülern erlauben, sich auf spätere Studien vorzubereiten und sich ein zukunftsorientiertes technisches Know-how anzueignen.
Die Technik soll aber auch in höheren Stufen zum Einsatz kommen. So gehen wir von der Annahme aus, dass eine Mischung aus interessierten Lehrern und wissbegierigen Schülern neue Herangehensweisen ermutigt, die dann wesentlich einfacher umgesetzt werden können. In der Tat hat man es als Lehrer ab 2e mit volljährigen Schülern zu tun, die wesentlich weniger Anleitung benötigen und gerne auch selbstständig arbeiten. Bei diesem Zielpublikum sollte es dem Lehrer wesentlich leichter fallen, den liebgewonnenen Frontalunterricht durch digitale Methoden zu ersetzen, die den Schwerpunkt vom passiven Zuhören auf das aktive Erstellen des Wissens verlegen.

Personalentwicklung

Die Lehrer versuchen, den Unterricht modern und effizient zu gestalten und den Lernprozess teilweise auch auf die Welt außerhalb des Klassenzimmers zu verlagern. In enger Zusammenarbeit mit den SCHILW-Beauftragten und den Mitgliedern der CDS werden Bereiche definiert, in denen Weiterbildungen erforderlich oder erwünscht sind, und entsprechende Redner angefordert. Die Projektleitung wird sich auch mit den einzelnen Fachkonferenzen treffen, um die Bedürfnisse der verschiedenen Fachbereiche zu verstehen und Gemeinsamkeiten innerhalb von diesen Fachbereichen zu entdecken. Gleichzeitig wird das Lehrpersonal ermutigt, Wissen an andere Fachkollegen weiterzugeben. Dies kann im Rahmen einer Fachkonferenz stattfinden, oder aber auch im Laufe einer schulinternen Weiterbildung. Die Lehrer werden ebenfalls dazu ermutigt, Material auszutauschen beziehungsweise Unterrichtsstunden in anderen Klassen als Gast zu beobachten, um einen Einblick in neue Lehr– und Lernmethoden zu bekommen. Natürlich erfolgt dieses „peer teaching“ auch auf technologischer Ebene; Tutorials, etwa in Form von Dokumenten, Webseiten oder Onlinevideos, erlauben eine Weiterbildung auch außerhalb der Schule. Zudem können diese Dokumente auch ganz leicht anderen Schulen zugänglich gemacht werden, was den Austausch unter Schulen auf nationaler Ebene fördern würde und ganz der vom Unterrichtsministerium visierten Strategie des Einsatzes von digitalen Plattformen entspricht.

Die Steuergruppe

Das Projet digitLMRL wird geleitet von Laurence Baum, Michel Bintener (Projektleiter), Ben Moris, Carmen Scholer, Claire Simon, Annick Welscher und Blanche Wingert. Feedback und Fragen können an die Sammeladresse digit(at)lmrl.lu geschickt werden.