Meng Klass en Team 2015

Hollenfels  2015

Unsere Reise begann am frühen Morgen des 12. Oktober. Wir alle waren sehr aufgeregt und voller Vorfreude. Mit dem Bus fuhren wir nach Mersch, wo unser Abenteuer anfing.

Ein Begleiter vom SNJ führte uns mehrere Kilometer durch den Wald und informierte uns mittels kleiner Spielchen über die Natur und die Zusammenarbeit. (Das Motto unseres Ausflugs lautete nämlich: Meng Klass en Team).

In einer düsteren Höhle aβen wir unser kleines Picknick.  Am Nachmittag erreichten wir schlussendlich unser Ziel, eine riesige Burg aus dem Mittelalter. Wir wurden von einer sehr netten Frau empfangen, die uns ein paar Hausregeln aufzählte, die wir natürlich alle einhielten.

Anschlieβend stürmten wir voller Vorfreude in unsere Zimmer. Danach aβen wir eine Kleinigkeit zu Abend. Es gab leckere Nudeln und Yoghurt zum Nachtisch. Nachdem wir im Anschluss daran einige Spiele gemeinsam im sogenannten Rittersaal der Burg gespielt hatten, gingen wir auf unsere Zimmer. Wir konnten erst gar nicht nicht einschlafen, so voller Energie waren wir, bis uns dann doch die Augen zufielen.

Am Morgen unserer Abreise packten wir unsere Koffer. In der Jugendherberge frühstückten wir danach gemeinsam, dann teilten wir die Klasse in zwei gleichgroβe Gruppen auf. Die eine ging nach drauβen in die Kälte um Apfelsaft zu machen, während die andere Gruppe das Mittagessen vorbereitete. Nach ungefähr einer guten Stunde ging die eine Gruppe dann zum Kochen und die andere zum Apfelsaftpressen. An dem fertig gedeckten Tisch aβen wir unser köstliches selbstgemachtes Mahl in Ruhe auf. Wir gingen nach dem Essen noch in den Turm der Burg und amüsierten uns dort prächtig.

Leider mussten wir uns danach auch schon von Hollenfels verabschieden, denn wir fuhren schon wieder zu unserer Schule zurück, wo unsere Eltern uns abholten.

Es war eine tolle Reise und wir  sind jetzt eine bessere Klasse.

Danke an unsere Organisatoren.

Laura & Lili (7O4)

 

Teambuilding in Marienthal

Als ich den Teambuilding-Park sah, freute ich mich schon darauf. Er bestand aus einem Teich, einer Wippe, einem Spinnennetz und einem Baumstamm. Das sah alles wirklich interessant aus, mein Herz hüpfte vor Freude. Am Anfang bildeten wir einen großen Kreis. Die Verantwortlichen erklärten uns, wie wichtig Teambuilding ist.  Dann begannen wir mit der ersten Übung. Sie bestand darin, dass wir uns auf einen Baumstamm stellten und dann nach dem ABC ordnen sollten, OHNE einen Fuß auf den Boden zu setzen. Das war schwieriger als gedacht, denn wir hatten ein paar Probleme… Allerdings schafften wir es dann aber noch; nur hatten wir am Ende viel zu oft den Boden berührt.

Die zweite Übung war noch schwieriger, denn wir hatten ein großes Spinnennetz  vor uns. Das Ziel bestand darin, alle auf die andere Seite zu kommen, indem wir durch die Löcher klettern mussten, OHNE die Drähte des Spinnennetzes zu berühren. Unsere Strategie war einfach,  aber schwierig zu bewältigen, denn wir hörten nicht aufeinander und sprachen durcheinander. Das ging mächtig in die Hose, denn alle Löcher unten waren benutzt und wir hatten keinen Großen mehr, der uns Kleine durch die Löcher oben heben konnte. Wir bekamen eine zweite Chance, und erst beim zweiten Versuch schafften wir es alle hinüber zu bekommen. Das Teambuilding gefiel mir am besten von allen Sachen, die wir gemacht haben. Ich werde wieder hierherkommen, das ist sicher!

Melissa (7O7)

 
Teambuilding

Bei unserem Ausflug nach Hollenfels und Marienthal gefiel mir die Aktivität mit den Baumstämmen im Wasser am meisten. Bei der Teambuilding-Übung mussten wir uns konzentrieren, weil keiner von uns ins Wasser fallen wollte. Die Holzbretter, die wir benutzten, durften nicht mit dem Wasser in Berührung kommen. Mir fiel das nicht so schwer. Ich musste nur darauf achten, mein Gleichgewicht zu halten. Manchmal brauchte ich die Hilfe von meinen Mitschülern. Sie brauchten auch meine. Ich fand es lustig, aber auch etwas langweilig. Ich bemerkte, dass wir uns nicht immer zuhörten und absprachen. Vielleicht fielen ja deswegen zwei Bretter ins Wasser. Manchmal, wenn ich meine Klassenkameraden ansah, hatte ich das Gefühl, dass einige gelangweilt waren. Als ich am Ziel ankam, freute ich mich, wieder auf der Wiese zu stehen. Ich bin froh, dass wir gut miteinander klarkamen und ich glaube, dass wir ein gutes Team sind.

Anaïs (7O7)

 
Erlebnis auf dem Tandem

Am Anfang wusste ich nicht genau, was „Tandem“ bedeutete. Also ließ ich mich überraschen. Es sah viel leichter aus als es war. Meine Freundin wollte unbedingt hinter mir sitzen, doch als ich mich vorne auf den Sattel setzte, kam ich mit dem Fuß nur knapp auf den Boden, und als ich dann noch probierte loszufahren, ging alles schief. Ich bettelte, um hinter ihr sitzen zu dürfen. Schlussendlich gab sie nach und ließ mich nach hinten. Ihr fiel es leichter das Fahrrad zu kontrollieren. Wir mussten ein paar Mal von vorne anfangen, weil wir immer stehen blieben, da ich hinten am Sattel meiner Freundin drehte. Wenn Kurven kamen, wollte ich mich am Sattel festhalten und dann wackelte er. Danach, als jeder seine Übungsrunden gedreht hatte, gingen wir auf Feldwege und in den Wald fahren. Es war ideal, weil ich nicht lenken musste, was ja am schwierigsten war. Als wir von der Tour zurückkehrten, war ich ein wenig erleichtert und müde. Im Allgemeinen finde ich, dass Tandem nicht so leicht ist. Ich werde sicher kein Tandem mehr fahren!

Sara (7O7)

 
Wackliges Erlebnis in Marienthal

In Marienthal fuhren wir Tandem. Dabei waren wir zunächst nicht miteinander einverstanden, wer mit wem fahren sollte, doch danach einigten wir uns und ich fuhr mit Bob auf dem Tandem. Bob und ich stellten unsere Sitze ein, wir machten unsere Helme fest und wir banden die Hose unten zusammen. Dann versuchten wir loszufahren, aber es ist nicht leicht, sofort zu zweit das Gleichgewicht zu halten. Als wir dann einigermaßen rollten, war es sehr wacklig, aber auch sehr lustig. Doch dann kam die erste Kurve! Bob, der am Lenkrad saß, brachte sie gut hinter uns. Immer, wenn er schneller pedalierte, kam ich aus dem Rhythmus und versuchte wieder mitzuhalten, doch das ging meistens erst dann, wenn Bob langsamer pedalierte. Danach fuhren alle aus der Klasse einen Berg hinauf, aber niemand schaffte es bis ganz nach oben. Manche regten sich darüber auf, dass sie nicht weiter fahren konnten, andere waren traurig, dass sie es nicht geschafft hatten. Mir war das eigentlich egal, dass ich es nicht bis ganz nach oben geschafft hatte. Das nächste Mal, wenn ich Tandem fahre, werde ich wissen, wie das geht!

Nick (7O7)

 
 

Keine Lust !

In unserem Zimmer angekommen, bezogen wir als Erstes unsere Betten. Wie Jungs dann eben so sind, schmissen wir unsere Sachen einfach auf unsere Matratzen. Dann machten wir eine tolle Kissenschlacht. Anschließend gingen wir hinunter zu einem Quiz, das Herr Köhler vorbereitet hatte.

Nach dem Quiz gingen wir in unser Zimmer und wollten einen Plan schmieden, um die Mädchen in der Nacht zu erschrecken. Aber einen Plan schmieden heißt bei uns Jungs nicht schmieden, warten und erschrecken, sondern Tür zu und Handy raus !

Nach Mitternacht redeten und lachten die Mädchen immer noch. Wir stellten uns den Wecker für ein Uhr und legten uns dann schlafen. Als es klingelte, wollte keiner aufstehen, denn wir waren zu müde. Der Wecker klingelte jedoch noch immer und Henry brüllte : „Keine Lust!” Als endlich jemand sich aus dem Bett bemüht und den Wecker ausgeschaltet hatte, konnten wir endlich weiterschlafen.

Philippe (7O7)

 
Der Kletterkick im Marienthal

Als wir klettern waren und wir zu diesem Hochseilgarten hochsteigen mussten, war mir ganz schön mulmig. Da wir uns nur an einem Seil festklammern konnten, um eine wacklige Strickleiter hochzuklettern, hatte ich ziemlich viel Angst. Dazu kam dann auch noch die Nachricht von den Betreuern, dass die anderen Mitschülerinnen und Mitschüler ums hochziehen mussten. Ich war schockiert. Ich selbst schaffte es auch fast nicht, die Person vor mir hochzuziehen. Auch wenn wir unten zu fünft standen um eine Person hochzuziehen, war es sehr anstrengend.

Als ich kaum in der Hälfte angekommen war, wurde mir schon schwindlig. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich Höhenangst habe. Alle feuerten mich an und ich fühlte mich gestärkt und machte weiter, obwohl ich Angst hatte. Ich atmete immer hektischer, aber ich wusste, dass ich, wenn ich oben ankommen würde, sehr stolz sein würde. Also machte ich weiter. Ich spürte, dass meine Mitschüler es schafften, mich hochzuziehen.

Als ich oben angekommen war, zitterte ich von Kopf bis Fuß, ich war stolz auf mich und doch wusste ich: Ich werde nie wieder freiwillig klettern gehen!

Sarah (7O7)

 
Ein Morgen im Kletterpark

Vor einer Woche war ich mit meiner Klasse auf einem zweitägigen Ausflug in Marienthal, das Ganze unter dem Motto „Meng Klass, een Team“. Nachdem wir am ersten Tag Tandem gefahren waren, ging es am zweiten Tag mit Klettern weiter. Wir kletterten nicht an einer Kletterwand, sondern in einem Hochseilgarten. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, da ich schon öfters geklettert war. Wir sollten uns in Zweiergruppen aufteilen um uns gegenseitig zu helfen. Mein Partner war Lou.

Nach einer kurzen Einführung über die Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensweisen beim Klettern ging es endlich los. Nachdem wir unsere Sicherheitsgurte angelegt hatten, ging es nach oben auf die Hauptplattform. Von dort aus durften wir frei unseren Weg wählen. Ein wenig Angst hatten wir schon, denn Lou und ich hatten wahrscheinlich den schwierigsten Weg gewählt. Gegenseitiges Vertrauen war in unserem Fall sehr wichtig, was für uns kein Problem darstellte, da wir schon seit einigen Jahren befreundet sind. Insgesamt hatten wir sehr viel Spaß und es gab keine nennenswerten Vorfälle. Zum Abschluss ging es dann mit den Seilrutschen nach unten, bis wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Ich glaube, diese zwei Tage werden unserem Vertrauen zueinander nicht schaden. Vor allem ist es sehr wichtig, dass man sich auf gute Freunde verlassen kann.

 

Henry (7O7)

 

Bogenschieβen in Marienthal

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Als wir im Bus saßen, freute ich mich sehr, etwas mit meiner Klasse zu unternehmen, denn  ich kannte sie noch nicht so gut. Als wir in Marienthal ankamen, sahen wir viele Felder, Bäume, Wälder und Häuser. Ich stellte mir vor, wie es wäre, in einem Haus im Wald zu leben.

Am zweiten Tag machten wir Bogenschießen. Das gefiel mir am besten, denn ich wusste schon, wie es geht, da ich eine Zielscheibe zu meinem Geburtstag bekommen hatte. Ich war immer sehr zufrieden, wenn ich ins Gelbe traf, und wenn ich manchmal nicht traf, sagte ich mir, dass es beim nächsten Mal besser werden würde.

Als der Betreuer uns Ballons an die Zielscheiben gehängt hatte, traf ich nicht, aber es machte mit nichts aus. Danach gingen wir in den Wald, da waren die Zielscheiben Plastiktiere. Das gefiel mir nicht so, denn es macht mich traurig, auf Tiere zu schieβen, auch wenn sie nur aus Plastik sind.

Jetzt, da ich weiβ, wie man mit einem Bogen schieβt, werde ich das öfter tun!

Sophie (7O7)

 
Mein erstes cooles Erlebnis am Gymnasium

Ich war am Anfang überhaupt nicht interessiert um Bogenschießen zu lernen, weil es sehr gefährlich ist. Als ich meinen ersten Pfeil abschoss, war ich erstaunt, dass dies so schwierig war. In der ersten Runde landeten meine drei Pfeile auf dem Boden. Später mussten wir mit unserem Bogen und unseren Pfeilen einen Luftballon zum Platzen bringen, indem wir ihn mit einem Pfeil durchbohrten. Ich schoss meinen nächsten Pfeil und dieser traf auf der Zielscheibe ins Weiße. Darauf landete mein zweiter Pfeil wiederum auf dem Boden. Ich atmete tief ein, zielte und schoss den Pfeil ab. Er hatte den Ballon genau getroffen und man hörte einen lauten Knall! Ich traute meinen Augen nicht, denn ich war die Erste, die den Ballon zum Platzen gebracht hatte. Ich war sehr stolz auf mich! Jeder gratulierte mir. Ich bekam sogar einen Preis: einen kleinen, nicht aufgeblasenen orangefarbenen Luftballon, welcher noch immer zu Hause liegt.

Das Bogenschießen hat mir so gut gefallen, dass ich für meinen Geburtstag sogar einen Bogen, Pfeile und andere Sachen, die dazugehören, bekommen werde. Ich war sehr zufrieden. Für mich war das ein cooles Erlebnis!

Célia (7O7)

 
Hollenfels

Am Morgen des 13. Oktobers fuhren wir, die 7O2, begleitet von unserer Klassenleiterin Frau Reuter und unserem Sportlehrer Herrn Rajniak mit dem Bus nach Mersch, wo wir einen netten Guide trafen, der uns nach Hollenfels führen sollte. Wir begannen mit einer Bilderralley, die uns bis an unseren Startpunkt im Wald führte. Dort machten wir zuerst eine kurze Ess- und Trinkpause, und schon ging es wieder weiter.

Während des Spazierens machten wir ab und zu Spiele, die das Ziel verfolgten, dass unsere Klasse besser als Team funktioniert. Unsere Mittagspause verbrachten wir in einer großen, dunklen Höhle. Dort machten wir ein kleines Feuer, das uns die Hände nach einem kalten Morgen wärmte.

Nach der Verschnaufpause ging es weiter durch den Wald von Spiel zu Spiel. Die Teambuilding-Aktivitäten bereiteten uns großen Spaß und wir lernten uns besser kennen. Schließlich sahen wir schon von weitem den Turm des Schlosses. Wir strengten uns noch ein wenig an, machten noch ein letztes Spiel am Spinnennetz aus Fäden, und endlich waren wir nach einem sechsstündigen Marsch da. Wir waren mit den Kräften am Ende.

Dort angekommen konnten wir zuerst unser Zimmer aufsuchen, uns ein wenig ausruhen, bevor wir den Tag noch einmal schriftlich Revue passieren ließen. Dann war endlich Essenszeit. Als Abschluss des ersten Tages lasen wir noch die Gruppenfabeln, die wir in der Klasse geschrieben hatten, vor und werteten sie aus, und dann spielten wir noch „Wer bin ich?“ Um 22 Uhr gingen wir in unsere Zimmer und gönnten uns unsere wohlverdiente Bettruhe.

Am zweiten Tag wurden wir um 7.30 Uhr von unseren Begleitern, Frau Reuter und Herrn Rajniak, um 7.30 Uhr geweckt. Wir machten uns bereit und gingen noch leicht müde frühstücken. Nach dem Essen trafen wir uns im Rittersaal, der sich im Schloss befand. Dort erklärte uns eine Frau, was wir unternehmen würden. Die erste Gruppe presste zuerst draußen in der Kälte Apfelsaft, während die zweite ein leckeres Gericht mit Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch vorbereitete. Nach anderthalb Stunden tauschten wir die Gruppen, sodass jeder die beiden Aktivitäten mitmachen konnte. Unsere Betreuerin erklärte uns, dass man die Gemüse- und Obstsorten essen soll, die zur Jahreszeit passen, damit man die Umwelt schont und sich gesünder ernährt. So lernten wir auch noch etwas hinzu. Schließlich aßen wir die Kürbissuppe, die Flammkuchen mit Speck und Kohl und unser Apfeltiramisu und besichtigten noch den Turm des Schlosses, bevor wir dann nach Hause fuhren. Wir waren mit unserer Leistung zufrieden und es war ein gelungener Ausflug.

Luca, Paul und Jona (7O2)